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Die Ratinga war ursprünglich ein Kindergarten, der von den Ratinger (!) Familien Hinssen und Jacobs gegründet worden war. Das Projekt ließ sich von Deutschland aus nur schwer leiten, und so vertrauten die Ratinger, die seit vielen Jahren Paten bei Watoto sind, 2014 die Schule den Mekaela Academies an.
Die Stadt Ratingen ist Patronin der Schule, deshalb weht Stadtwappen neben unserer Amina. Ebenfalls aus Ratingen ist die Blumberg Stiftung, die Klassenräume gespendet und außerdem einen “Matching Grant” ins Leben gerufen hat, der für jede neue Patenschaft aus Ratingen eine weitere Patenschaft übernimmt. Dann wäre da noch die Stiftung Familie Claus, die mehrere Schulkinder unterstützt und, wie sollte es anders sein, in Ratingen ansässig ist. Und wenn ich schon einmal dabei bin, die kleine Nachbarstadt Düsseldorfs über den grünen Klee zu loben: da sind auch noch der Förderkreis Diakonie und Caritas e.V. und die Zahnarztpraxis Dr. Brauner + Dr. Rendchen, die die kostenlose medizinische Grundversorgung der Schüler durch das MMMS-Programm finanzieren.
Alle Wege führen nach Ratingen, jedenfalls fast alle. Die Reiner Meutsch Stiftung FLY & HELP sitzt im Westerwald, was sie aber nicht davon abgehalten hat, im Jahr 2015 den Ausbau der Schule um fünf Klassenräume, ein Lehrerzimmer und eine Bibliothek zu finanzieren.
Mit der Ratinga ist es uns gelungen, die Mekaela Academies auch für gering verdienende Kenianer erschwinglich zu machen. Die Schulgebühren liegen fast zwei Drittel niedriger als an unseren anderen Schulen. Das erfordert hin und wieder Kompromisse bei der Qualität und der Quantität, aber das scheint nicht zu Lasten der Leistung der Schüler zu gehen. Im internen Vergleich liegt die RPS vor der MAS und der LPS.
Dank der zahlreichen Patenschaften, aber auch der niedrigen Schulgebühren stieg die Zahl der Schüler innerhalb von nur drei Jahren von 100 auf 360, die RPS ist heute voll ausgelastet. Der Erfolg der RPS hat gezeigt, dass auch Familien mit sehr geringem Einkommen bemüht sind, ihren Kindern die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen, auch wenn die dafür auf vieles verzichten müssen. Wir sind daher überzeugt, dass eine Secondary Schule auf der Basis dieses Konzeptes auf eine sehr große Nachfrage treffen würde. Vielleicht bleibt die Ratinga nicht lange unsere letzte Schule, wer weiß.

Stand: 08.2018

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