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Die fünf Schulen der Mekaela Academies liegen in der Nähe des Ortes Ukunda, einer Kleinstadt mit geschätzt 100.000 Einwohnern (2015) ca. 50 km südlich von Mombasa an der Südküste Kenias.


Die Region ist die Heimat des moslemischen Stammes der Digo. Durch den boomenden Tourismus wurden Menschen aus ganz Kenia angezogen, so dass mittlerweile alle Stämme an der Südküste zu finden sind. Der Südküste verdankt Ostafrika auch die Sprache (Ki-)suaheli, die als “Kunstsprache” für Araber, Einheimische und Portugiesen entstand. Suaheli ist von dem arabischen Wort “sahel” für Küste abgeleitet.

Die Digo sind ein friedliches Fischervölkchen. Nun wurden sie aber leider von der Tourismuswelle ein wenig überrascht, und die lukrativen Grundstücke und Geschäfte befinden sich daher häufig in den Händen der sogenannten Up-Country-People. Dieses Missverhältnis wird von Tagedieben, die dem Herrgott als Politiker die Zeit stehlen, gelegentlich für das Anzetteln von Feindseligkeiten genutzt. Glücklicherweise sind die Menschen der Südküste sowohl friedlich als auch freundlich, und die Reibereien enden zumeist ohne größere Schäden.

Für die meisten Wazungu (weiße Menschen) ist es eher schwierig, die verschiedenen Stämme auf den ersten Blick voneinander zu unterscheiden. Dabei ist die Stammeszugehörigkeit oft relativ einfach an den Familiennamen zu erkennen. Einige Beispiele: Die Namen der Taita beginnen meistens mit Mw.., die der Meru mit Mu.., die der Kikuyu mit Ng.., die der Digo enden mit ..o usw.

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