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Patenschaften sind der wichtigste Bestandteil unseres Projektes. Durch sie erhalten auch die Kinder armer Familien eine Chance auf eine gute Ausbildung und damit auf ein besseres Leben. Mehr als die Hälfte der ca. 1.200 Kinder an den Mekaela Academies verfügen über ein Stipendium oder eine Patenschaft durch Watoto und anderen gemeinnützigen Einrichtungen, dadurch sind die Schulen in die Gemeinschaft der Menschen in Ukunda integriert und nicht nur Eliteschulen für die besser Verdienenden.

So erhalten Kinder eine Patenschaft: Die Eltern der Kinder stellen bei der Schule einen schriftlichen Antrag, mit dem sie auch die Regeln und Bedingungen für eine Patenschaft akzeptieren. Nach Prüfung des Antrags durch die Schulleitung wird er nach Deutschland geschickt, dort setzt Watoto das Kind auf die Warteliste, bis ein Pate für das Kind gefunden ist

Jetzt Pate werden

Es ist nicht kompliziert, eine Patenschaft zu übernehmen: Klicken Sie einfach auf den Button”Jetzt Pate werden” und schicken Sie Ihre Erklärung an Watoto. Oder klicken Sie hier, wenn Sie ein Formular herunterladen möchten, das Sie ausdrucken, faxen oder mailen können.

Der Verein zieht den Förderbetrag per Lastschrift von Ihrem Konto ein und stellt Ihnen dafür eine Spendenbescheinigung aus. Da der Verein keine Verwaltungs-, Werbe- oder sonstige Kosten zu bestreiten hat, geht garantiert jeder Euro für die Kinder direkt an die Schulen.

direct_sponsorship_happy_childZu Beginn eines jeden Trimesters überweist der Verein das fällige Geld für die geförderten Leistungen nach Kenia. Im Laufe des Jahres erhalten wir Kopien der Zeugnisse der Patenkinder und leiten diese zusammen mit den persönlichen Briefen und aktuellen Photos der Kinder an die Paten weiter. Um unsere Verwaltung schlank und kostenlos halten zu können, versenden wir diese Unterlagen, wie auch die Spendenbescheinigungen, grundsätzlich am Jahresende. Jeder Pate kann sich aber jederzeit gerne bei Watoto über den Stand seines Schützlings erkundigen.

Steht die Leistung eines Kindes über drei Trimester hinweg unter der Marke von 50% (das entspricht etwa einer “4” nach deutschen Schulnoten), kann die Patenschaft entzogen werden. Dafür gibt es einen plausiblen Grund: Ein eklatanter Leistungsabfall deutet meistens darauf hin, daß die Familie der Ausbildung ihres Kindes nicht mehr die notwendige Aufmerksamkeit widmet und die Aussichten des Kindes auf einen Schulabschluß, eine weiterführende Schule oder gar ein Studium gleich Null sind. Es warten aber noch dutzende Familien auf die Chance einer Patenschaft für ihr Kind, die bereit sind für diese Chance hart zu arbeiten. Es wäre nicht gerecht, diesen Familien den Weg in eine bessere Zukunft zu verwehren.

Es ist übrigens nicht in unserem Sinne, wenn Eltern durch eine Patenschaft gar nichts mehr bezahlen müssen. Einen gewissen Beitrag sollten sie grundsätzlich schon leisten, und sei er noch so klein. Grundsätzlich erwarten wir von den Eltern gesponserter Kinder, daß sie einen Teil der Kosten für Prüfungen und außerschulischen Aktivitäten übernehmen, das sind im Höchstfall rund 5 Euro im Monat.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Jeder Pate sollte sich darüber im Klaren sein, daß mit dem Beginn einer Patenschaft bei dem Kind und seinen Eltern Hoffnungen auf eine bessere Zukunft durch eine besonders gute Ausbildung geweckt werden. Auch wenn Watoto e.V. einen Notfallfonds für Härtefälle aufgebaut hat, trägt ein Pate ein hohes Maß an Verantwortung für das geförderte Kind. Eine Patenschaft sollte immer mit dem Willen übernommen werden, diese auch bis zum Ende der Schulausbildung des Kindes durchzustehen

Micki Wentzel ist die Patenschaftsbeauftragte von Watoto, sie hält die direkte Kommunikation zwischen Sponsoren und den Schulen bzw. Watoto aufrecht. Alle Anfragen können an Micki (hier klicken) gerichtet werden, für weitere Informationen bezüglich einer Patenschaft steht sie jederzeit gerne zur Verfügung.

Jetzt Pate werden

Viele Menschen, die unser Projekt kennen gelernt haben, würden uns gerne dauerhaft unterstützen, möchten aber nicht gleich eine volle Patenschaft für ein Kind übernehmen. Damit hilfsbereite Menschen unsere Kinder in Kenia ohne Verpflichtung und mit einem guten Gefühl unterstützen können, haben wir das Programm “Hamsini” entwickelt.

Nachhaltige Unterstützung für ein Kind mit einem Betrag von 50 Euro pro Jahr.

hamsini programme_groupDaher rührt auch der Name für das Programm, Hamsini bedeutet “Fünfzig” in Kisuaheli. Die Spenden mehrerer Förderer werden zusammengelegt, um damit ein volles Stipendium für ein Kind bei Mekaela Academies zu finanzieren.

Bei Hamsini können Förderer zwar nicht entscheiden, welches Kind ein Stipendium erhält und in welcher Höhe; sie erfahren aber, welches Kind mit ihren Spenden gefördert wird und können sich über den Werdegang des Kindes jederzeit im Internet informieren. Dazu wird für jedes Kind ein passwortgeschützter Bereich auf dem Server von Watoto eingerichtet, der nur für Förderer des Kindes zugänglich ist. In diesem Bereich werden alle aktuellen und historischen Informationen über das Kind bereitgestellt, z.B. Bilder, Zeugnisse, Briefe des Kindes an die Förderer und alles weitere Wissenswerte.

Die Förderung kann von Beginn an zeitlich begrenzt werden und endet dann automatisch bei Erreichen des gewünschten Ablaufdatums. Selbstverständlich kann eine Förderung auch ohne eine zeitliche Begrenzung übernommen werden, denn eine Kündigung ist ohnehin jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich. Natürlich steht es Förderern auch frei, mehr als 50 Euro im Jahr zu übernehmen. Im Rahmen von Hamsini ist keine direkte persönliche Betreuung der Förderer durch Watoto e.V. vorgesehen.

Seit 2013 verzeichnet Kenia rückläufige Touristenzahlen. Die Menschen bezahlen einen hohen Preis dafür, dass das Land sich in Somalia gegen den Terrorismus engagierte und z.B. dafür sorgte, dass die Piratenüberfälle vor der Küste Somalias aufhörten.

Die Hotel sind zu deutlich weniger als 50% ausgelastet und reagieren mit Entlassungen, und da es in Kenia kein soziales Netz gibt, wirkt sich das sofort auf das tägliche Leben der Kenianer aus. Auch andere Branchen verspüren die Auswirkungen, denn die Leute verfügen über weniger Geld, das sie ausgeben können.

999programmeDiese Kettenreaktion hat nun auch Mekaela Academies erreicht. Wir haben seit 2013 rund 200 Schüler verloren, weil die Eltern sich das Schulgeld nicht mehr leisten können. Aufgrund dieses Rückgangs machen die Schulen Verluste. Wir wollen aber nicht einfach mit Entlassungen regieren, denn man kann sich auch kaputtschrumpfen. Außerdem zeichnen sich die ersten Silberzeichen am Horizont ab, daß es mit dem Tourismus bald wieder aufwärts geht. Wir glauben daher, einen besseren Weg gefunden zu haben, und haben ein Programm mit dem Namen “999” aufgelegt.

Das Ziel ist, Kindern aus Familien mit geringen Einkommen den Schulbesuch für nur 999 Shilling (etwa 9 Euro) im Monat zu ermöglichen. Der Name erschien uns passend, denn “999” ist auch die kenianische Notrufnummer.

Die Differenz von 999 Shilling zu den tatsächlichen monatlichen Kosten muss natürlich irgendwo her kommen.

Zum einen werden die Mitarbeiter von Mekaela Academies einen Beitrag zu dem 999 Programm, in dem sie verzichten – auf zwischen 10% und 30% (Management) vom Nettogehalt. Aus sozialen Gründen haben wir Mitarbeiter mit Einkommen von weniger als 125 Euro im Monat davon ausgenommen.

Zum anderen wird Watoto e.V. ab sofort alle freien Spenden dem 999-Programm zuführen. Zusätzlich zum Beitrag der Mitarbeiter werden 150 Euro im Jahr benötigt, damit ein Schulkind im 999-Programm zur Schule gehen kann. 200 neue Schüler möchten wir für die Mekaela Academies gewinnen, also müssen wir 30.000 Euro pro Jahr zur Finanzierung des Programms sammeln. Wenn wir das schaffen, sind die Schulen aus dem Gröbsten heraus.

Für 2015 hatten wir das Ziel von 30.000 Euro genau am Weihnachtstag erreicht, ab jetzt sammeln wir für 2016.

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