Unfall bei Nakuru
Am 10. August war ein Schulbus mit den freiwilligen Helfern von Ukunda nach Lodwar gestartet. Bei einer Vollbremsung des Busses verletzte sich unser Techniker Jackim schwer, es besteht der Verdacht einer Wirbelfraktur. Jackim kann seine Beine nicht mehr bewegen.
Jackim wurde in das Moi Hospital in Eldoret gebracht. Die Ärzte werden noch mehrere Röntgenaufnahmen und MRT machen, bevor der Versuch einer Operation unternommen werden kann. Jackims Frau Rachel ist auf dem Weg nach Eldoret.
Simon Mwachia und Florence Munke sind bei Jackim geblieben, auch um die finanziellen Angelegenheiten von Jackims Behandlung zu klären. In Kenia gibt es Operationen dieser Art nur gegen Bargeld, und die Reisekasse der Lehrer reicht für so etwas natürlich nicht aus. Wir schicken aber Geld per MPesa, damit die Behandlung bezahlt werden kann.
Unser Team ist Donnerstag dezimiert nach Kitale weiter gefahren. Alle Teilnehmer sind sehr deprimiert und tief traurig. Am Mittwoch waren alle mit so viel Begeisterung in das Projekt gestartet, doch jetzt ist die Freude über die Hilfe für die Hungernden verblasst angesichts einer möglichen Lähmung Jackims. Am Freitag werden die Hilfsgüter verteilt, dann geht es zurück nach Eldoret zu Jackim.
Es ist zum Heulen.
Diani Beach, 12.08.2011/SWE
